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Lambertij 1801

Informationen

Datum: 1801

Herkunft: Paris

Seriennummer: ---

Dieses zierliche und absolut elegante Tafelklavier aus Paris ist das bisher einzige erhalte Instrument dieses Instrumentenbauer. Es zeichnet sich durch einen feinen und tragfähigen Klang aus.

Der Korpus ist mit umlaufenden Intarsien verziert und ist (wie auch die Beine) aus Mahagoni gefertigt. Interessant dabei ist, dass die Beine schon in Säulenform gearbeitet sind und somit die späteren Empireformen der jüngeren Instrumente aus den 1820er Jahren vorwegnehmen.

Die Klaviatur umfasst 5 Oktaven (FF – f3), die Untertasten sind mit Ochsenknochen und Elfenbein belegt und die Obertasten mit Ebenholz. Die Rückwand ist nicht furniert.

Das Vorsatzbrett ist in unterschiedlichen Hölzern gearbeitet und trägt in einem Oval die Signatur:

„Lambertij

Rue des Vieux Augustins No. 16

à Paris 1801“

Das Instrument verfügt über vier Pedale (Laute, Dämpfungsaufhebung, Sordine,

Deckelschweller). Bei der Mechanik handelt es sich um eine einfache single action und es ist zweichörig besaitet.

 

Über den Instrumentenbauer Lambertij ist bisher nichts bekannt, lediglich das er sein Geschäft in der „Rue des Vieux Augustins No. 16“ hatte, wie die Signatur auf dem Vorsatzbrett zeigt. Der Name Lambertij ist in keiner Literatur zu finden, auch keine weiteren erhaltenen Instrumente sind bekannt. Somit ist dieses Tafelklavier das wahrscheinlich weltweit einzig erhaltene Instrument dieses Instrumentenbauers. Der Name lässt evtl. Rückschlüsse auf einen Instrumentenmacher italienischer Herkunft zu.

 

 

Lambertij, Paris 1801 – Sammlung Eric Feller

Länge: 158,8 cm

Breite: 58,6 cm

Höhe: 21,7 cm

Umfang: 5 Oktaven FF – f3

Mechanik: single action

Pedale: 4 Pedale (Laute, Dämpfungsaufhebung, Sordine, Deckelschweller)

Signatur: "Lambertij
Rue des Vieux Augustins no. 16
à Paris 1801"